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Bildung für alle

Gemeinsam mit Bund und Ländern – Kooperationsverbot endlich abschaffen.

Der Bund soll den Ländern helfen dürfen, Bildung im ganzen Land besser zu machen. Das verbietet bisher das sogenannte Kooperationsverbot. Das ist falsch, denn niemand hat Verständnis für ein Zuständigkeits-Hick-Hack. Deshalb schaffen wir es ab, damit alle Schulen wieder Orte sind, an denen Kinder gerne lernen – mit schönen Räumen, modernster Technik und guten Lehrkräften.

Mehr Zeit für Bildung.

Junge Menschen wollen ihren eigenen Weg gehen. Sie sollen die Zeit bekommen, um die eigenen Talente zu entdecken und sich dafür in Schule und Hochschule auszuprobieren. Wir unterstützen sie dabei: mit mehr Ganztagsschulen und modernen Berufsschulen. Bildung und Ausbildung sind mehr als eine Schmiede für den Arbeitsmarkt. Hier werden die Weichen für das ganze Leben gestellt.

Gebührenfrei – für alle.

Wir wollen jedem Kind die Türen zu guter Bildung öffnen. Weder Geld noch Herkunft dürfen eine Rolle spielen. Deshalb machen wir Bildung gebührenfrei. Und zwar von der Kita über die Ausbildung und das Erststudium bis zum Master und zur Meisterprüfung. Damit schaffen wir gleiche Chancen und investieren in die Zukunft.

Benno Kraehahn

Kita

Eine gute Kinderbetreuung braucht bessere und einfach mehr Kita-Plätze. Auch die Öffnungszeiten müssen sich ändern. Denn auch unsere Krankenschwestern, Polizisten, Feuerwehrleute und alle anderen, die zu unregelmäßige Zeiten arbeiten, sollen sich darauf verlassen können: Für ihre Kinder gibt es eine gute Betreuung.

Wir wollen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Kita- und Schulkindern. Damit das gelingt, soll der Bund deutlich stärker in die Finanzierung einsteigen.

Volle Verantwortung: Die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern in der Kinderbetreuung ist anspruchsvoll. Mit viel Einsatz begleiten sie unsere Kinder und geben ihnen viel mit für ihr weiteres Leben. Damit sie das gut machen können, brauchen wir mehr Jobs in der Kinderbetreuung. Und: Erzieherinnen und Erzieher verdienen mehr Wertschätzung, mehr Anerkennung und vor allem eine bessere Bezahlung.

Investitionen in Kitas, Schulen und Berufschulen

Wir brauchen mehr Investitionen in Kitas, Schulen und Berufschulen. Wir brauchen mehr qualifiziertes Personal. Wir brauchen mehr länderübergreifende Koordinierung. Konkret geht es um neue Stellen für Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte sowie Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter. Neben einer Qualitätsoffensive für Kitas ist ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung und eine Ganztagsschuloffensive notwendig. Zudem die berufliche Ausbildung zu stärken und aufzuwerten.

Damit noch mehr als bisher in Bildung investiert werden kann, will die SPD die Finanzkraft der Länder weiter verbessern. Doch das reicht nicht aus. Auch der Bund müsse für eine bildungspolitische Wende mehr als bisher leisten, das Kooperationsverbot muss abgeschafft werden.

Ganztagsbetreuung

Der Bildungserfolg unserer Kinder wird bereits in den frühen Jahren festgelegt. Daher fordern wir: Ein Recht auf Ganztagsbetreuung für jedes Kind! Und genug Geld, um diese so gut wie möglich zu gestalten. Wir wollen mehr Sozialarbeit an unseren Schulen, damit sich jeder und jede gut aufgehoben fühlt. Der Geldbeutel darf nicht über die Zukunft der Kinder entscheiden; sondern ihr Können. Daher weg mit den Gebühren! Bildung ist ein Grundrecht. Das darf nichts kosten.

Chancengleichheit

Chancengleichheit heißt: Alle Mädchen und Jungen sollen den gleichen Zugang zu Bildung haben, unabhängig davon, wie viel Geld ihre Eltern verdienen, in welchem Stadtteil sie aufwachsen, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Das alles darf nicht über die Bildungschancen entscheiden. Ohne gute Bildung keine gute Zukunft. Darum wollen wir mehr Geld für Bildung zur Verfügung stellen. Wir meinen: Der Bund muss sich stärker an der Finanzierung für die Bildung an Schulen und Universitäten beteiligen.

Digitale Bildung

Nur wenn wir digitale Bildung in unseren Schulen integrieren, ermöglichen wir unseren Kindern eine selbstbestimmte und aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Immer mehr Lebensbereiche sind von der Digitalisierung bestimmt; daher brauchen wir Kompetenzen, um mit dem technischen Fortschritt bewusst und reflektiert umgehen zu können. Dies gilt auch für den Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung; Lehrkräfte mit eingeschlossen. Lehrpläne sollen modernisiert werden und Dinge wie Programmieren und „computational thinking“ sind als zentrale Lerninhalte zu sehen.

Wir wollen einen Aktionsplan, indem Bund und Länder arbeitsteilig die digitale Ausstattung, die Bildungsinhalte und die Bildungsformen gemeinsam nach vorne bringen. Bund und Länder müssen gemeinsame Schritte zum Ausbau der digitalen Bildung vereinbaren. Dazu gehören Investitionen in die notwendige Infrastruktur, Maßnahmen zur Entwicklung einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie, der gemeinsame Aufbau von Lernplattformen, von Lernsoftware und digitale Reformen in der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte.

Dualen Ausbildung/Lehre

Gleiche Bildungschancen für alle heißt auch: Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Ausbildung. Darum werden angehende Meister und andere Fachkräfte spürbar mehr staatliche Fortbildungsförderung bekommen. Die Erhöhung des Meister-BAföG ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Aber wir wollen noch weiter kommen: So soll der Zuschuss zum Unterhalt deutlich erhöht und die Darlehensförderung gestärkt werden, damit die Ausbildung zum Meister, Techniker oder Fachwirt noch attraktiver wird.

BAföG

Vom Seminar zur Vorlesung, noch kurz in die Bibliothek, bevor es zum Nebenjob geht. Für viele Studentinnen und Studenten bedeutet Arbeiten neben der Uni: weniger Zeit zum Lernen.

Darum haben wir dafür gesorgt, dass die BAföG-Förderung zum Wintersemester 2016/2017 deutlich angehoben wird. Und von diesen Leistungen werden außerdem rund 110.000 junge Menschen zusätzlich profitieren können. 6 Milliarden Euro wurden mobilisiert und damit die finanzielle Lage für 17,3 Millionen Schülerinnen, Schüler, Studentinnen und Studenten verbessert.

Wir sind der Meinung: Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Im Hochschulbereich können Bund und Länder schon jetzt besser zusammenarbeiten, weil 2015 das Kooperationsverbot gekippt wurde. Das wollen wir auch für die Schulen erreichen.