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Familien stärken

Mehr Zeit füreinander.

Mit den Kindern zum Sport gehen, gemeinsam am Küchentisch sitzen und essen, spielen. Mit der Familienarbeitszeit unterstützen wir Familien dabei, mehr Zeit füreinander zu haben: mit dem Recht, weniger zu arbeiten. Und so bleibt auch für pflegebedürftige Angehörige Zeit. Eltern können sich Beruf, Kindererziehung und Hausarbeit besser aufteilen.

Ganztagsplatz in der Grundschule.

Wer möchte, sollte auch einen Platz in der Ganztagsschule bekommen: Auch nachmittags lernen alle zusammen, machen Musik oder spielen miteinander. Außerdem gibt es ein warmes Mittagessen. Eltern können ihren Beruf ausüben, wenn sie das wollen.

Mehr Geld für die Familie.

Eltern zahlen Miete, bestreiten den Lebensunterhalt und wollen auch mal in den Urlaub fahren. Dafür gehen sie arbeiten. Deshalb sind sie darauf angewiesen, dass ihre Kinder gut betreut sind. Aus diesem Grund machen wir die Kita gebührenfrei. Und wir entlasten Familien bei Steuern und Abgaben, damit vom Lohn mehr übrig bleibt.

Benno Kraehahn

Familienarbeitszeit

Wir wollen noch mehr für Familien tun, damit Eltern freier entscheiden können, wie sie ihr Leben organisieren. Egal, was gerade wichtig ist: Beruf und Familie sollten besser zusammenpassen.

Die gemeinsame Zeit ist besonders kostbar. Darum haben wir nach dem Elterngeld nun auch das ElterngeldPlus eingerichtet. Das ist vor allem für berufstätige Mütter und Väter attraktiv, die Beruf und Zeit für die Familie gleichmäßig unter sich aufteilen wollen. Denn für sie gibt es Elterngeld bis zu 28 Monate.

Das Konzept entwickeln wir jetzt weiter – damit nicht nur die Eltern mit kleinen Kindern profitieren. Wir nennen das „Familienarbeitszeit“. Und das heißt: Wenn Mutter und Vater beide ihre Arbeitszeit reduzieren, um gemeinsam mehr für die Familie da zu sein, wird ein Teil des Lohnausfalls vom Staat ausgeglichen.

Und damit niemand Sorge haben muss, dass sie oder er später nicht wieder aufstocken kann, schaffen wir ein gesetzlich garantiertes Rückkehrrecht auf die alte Arbeitszeit.

Familiensplitting

Ob alleinerziehend, verheiratet oder nicht, ob Patchwork- oder Regenbogenfamilie: Familie hat heute viele verschiedene Formen. Einige sind finanziell aber deutlich schlechter gestellt als andere. Zum Beispiel zahlen viele Eltern mehr Steuern, wenn sie keinen Trauschein haben.


Darum wollen wir das sozialdemokratische Familiensplitting einführen. So werden alle Familien entlastet – egal, ob Mutter und Vater verheiratet sind oder nicht. Natürlich können gleichzeitig alle Paar, die heute vom Ehegattensplitting profitieren, darauf auch in Zukunft vertrauen. Niemandem wird etwas weggenommen!


Außerdem wollen wir, dass Familien mit wenig Einkommen mehr Kindergeld bekommen. Und Alleinerziehende sollen durch Steuerentlastungen und mehr Angebote von Ganztagsbetreuung besser unterstützt werden.

Ganztagsbetreuung

Ein gutes Angebot für Kinderbetreuung ist wichtig. Dabei geht es auch – aber nicht nur – um mehr Plätze. Damit das machbar ist, wollen wir, dass der Bund deutlich stärker in die Finanzierung einsteigt.


Unser Ziel: Ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kita- und Schulkinder, bezahlbar, mit Öffnungszeiten, die zum Familienleben passen. Und: Qualität.

Alleinerziehende

In jeder fünften Familie kümmert sich nur ein Elternteil um die Kinder. Und gerade alleinerziehende Mütter und Väter machen täglich den Spagat zwischen Erziehung, Kita, Schule und Job. Dafür brauchen sie Unterstützung. Und darum haben wir dafür gesorgt, dass der steuerliche Entlastungsbetrags für Alleinerziehende kräftig angehoben wurde, dass sie auch von den so genannten „Partnermonaten“ beim ElterngeldPlus profitieren. Wichtig waren auch die Einführung des Mindestlohns und das Recht auf familienorientierte Arbeitszeiten.

Zusätzlich haben wir den Unterhaltsvorschuss ausgebaut. Auf Ganztagsbetreuung der Kinder soll es einen Rechtsanspruch geben – und natürlich die geförderte Familienarbeitszeit. Weil es meist Mütter sind, die ihre Kinder allein großziehen, ist besonders wichtig, dass Frauen nicht mehr schlechter bezahlt werden als Männer. Auch das werden wir durchsetzen.

Pflegezeit

Familie ist oft auch die Sorge um pflegebedürftige Angehörige. Rund zwei Drittel werden zu Hause versorgt. Das erfordert viel Kraft und Zeit. Vor allem für Berufstätige ist das schwer. Darum haben wir dafür gesorgt, dass sich alle, die sich um Angehörige kümmern, bis zu sechs Monate aus dem Job aussteigen oder die wöchentliche Arbeitszeit reduzieren können – trotzdem finanziell abgesichert sind. Denn bei Bedarf gibt es dann einen zinslosen Kredit. Und für die ersten zehn Tage außerdem eine Lohnersatzleistung.

Gleichstellung

Mit der Neuregelung der Sukzessivadoption, die besagt, dass schwule und lesbische Paare genauso wie heterosexuelle Ehepaare ein Kind adoptieren können, das der Partner bereits adoptiert hat. Für die SPD ist es ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zur vollständigen Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften in allen Rechtsbereichen.